Kassen in einer Netzwerkstruktur erfordern eine effektive Infrastruktur. Die technische Sicherheitseinrichtung - Pflicht zum 31.3.2021 - ebenfalls.

Viele Verwaltungen und deren Einrichtungen buchen bereits heute umsatzsteuerpflichtig. Sie stehen damit im Fokus möglicher Kassenprüfungen durch die Finanzämter. Insbesondere Tourist-Informationen, Museen oder Einrichtungen des Kulturbereiches sind betroffen, aber auch Ämter der Kernverwaltung, die Zusatzleistungen wie Kopien, Stammbücher, Feinstaubplakette u.ä. abrechnen, die über die reine Verwaltungsgebühr hinaus gehen. Bei Mängeln oder Fehlen einer prüffähigen zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) drohen Strafen bis 25000 Euro.  Die Installationen der TSE-Anbindung, TSE-Sticks und Netzwerkkomponenten für die betroffenen TopCash 2-Anwender verläuft plangemäß.

Die Umsetzung für die Gebührenkasse TopCash 2 in den Netzwerken der Kommunen gestaltet sich ressourcenschonend. Mehrere Buchungskassen schreiben auf einen gemeinsamen TSE-Stick. Dieser USB-Stick wird je nach Infrastruktur an den zentralen Server, Dongle-Server oder Device-Server im LAN der Verwaltung gesteckt. Durch die sichere Verwaltung abseits der tatsächlichen Kasse, in gesicherten EDV-Räumen, ist größte Sicherheit gewährleistet. 

Überblick: TopCash 2 - TSE-Modul - Technische Sicherheitseinrichtung (TSE)

 

TSE auf einer TopCash 2-Quittung (Beispiel)
TSE auf einer TopCash 2-Quittung (Beispiel)
Swissbit TSE-Stick an SEH-Device-Server
Swissbit TSE-Stick an SEH-Device-Server (Foto: EDV Ermtraud GmbH)